Schwerpunkte


Die Bedeutung des kindlichen Spiels

Freies Arbeiten

Einen großen Teil des Vormittags verbringen die Kinder mit dem Freispiel. Dabei erwerben sie die Fähigkeit unter vielen Möglichkeiten bewusst wählen zu können. Sie müssen sich ihren eigenen Spielablauf strukturieren und wissen, was sie sich selbst zutrauen können. Sie lernen ihre eigenen Bedürfnisse zu definieren und dem anderen mitzuteilen.
Das Kind ist der Akteur seiner eigenen Entwicklung: Es entscheidet selber, mit wem es was, wann, wie lange, wo spielt.
Denn, wenn Kinder intensiv und selbstvergessen spielen, lernen sie auch. Sie lernen nach ihrem Tempo, ihrem Wissensstand, meist ganz spontan. Freispiel ist die „Königsdisziplin“ des Lernens.


Angeleitetes Arbeiten

„Lehre mich nicht, lass mich lernen.“
Wichtig ist uns, Kindern zu vermitteln, WIE man Wissen erwirbt. Nicht fertige Ergebnisse, sondern die Prozesse des Erwerbs von Wissen sind hier von Bedeutung. Durch Beobachtungen sind wir in der Lage, fördernde Angebote zu entwickeln. Unsere Aufgabe besteht auch maßgebend darin, den Kindern Bildung und Sachwissen zu vermitteln. In speziell entwickelten Angeboten können unsere Kinder diese Förderungen erhalten. Auch hier sehen wir das Kind als „Ganzes“ und versuchen alle Bereiche der Förderung abzudecken.